VKE-BEAUTY REPORT - Ausgabe 6 - Juni 2020
VKE - Kosmetikverband
VKE - Beauty Report
 
VKE-Ein-Team
 
Editorial
 
 
 
 
Martin Ruppmann
Icon Editorial
 
 Martin Ruppmann
 
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder, liebe Freunde des VKE,
 
gestatten Sie heute einleitend einen kurzen Rückblick: Die VKE-Mitgliedsunternehmen erzielten im Geschäftsjahr 2019 einen Gesamtumsatz von 2.133 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von 2,1 Prozent und liegt damit deutlich über den Erwartungen.

Aber leider sind diese positiven Zahlen Schnee von gestern. Die Corona-Krise hat durch die Schließung des stationären Handels auch bei der Selektivkosmetik zu massiven Umsatzeinbrüchen geführt. Rund 2000 geschlossene Parfümerien haben Ihren Umsatztribut gefordert.

Zwar war ein deutlicher Anstieg des Onlinegeschäftes zu verzeichnen. Dies hat jedoch bei weitem nicht ausgereicht, um die Verluste zu kompensieren. Aktuell halten 40 Prozent der VKE-Mitglieder die wirtschaftliche Situation der Selektivkosmetik für mangelhaft. 47 Prozent verzeichnen aber wenigstens wieder befriedigende, 10 Prozent sogar gute bzw. sehr gute Umsätze.

Die Branche hatte nach dem Re-opening ein erhebliches Frequenzproblem in den stationären Geschäften. Kurzarbeit und drohende Insolvenzen führten zu einer massiven Verunsicherung der Konsumenten. Doch die Talsohle erscheint durchschritten. Aktuell verzeichnet man eine sich allmählich verbessernde Kundenfrequenz in den Innenstädten und damit im stationären Handel, der sich auch im Abverkauf niederschlägt. Darauf basierend blicken die VKE-Mitglieder zumindest verhalten optimistisch auf die nächsten Monate und bauen auf eine sich weiter erholende Konsumstimmung mit entsprechenden Nachholeffekten.

Aktuell ist unsere Prognose ein Minus von 20 Prozent für das Gesamtjahr 2020. Das Parfum- und Kosmetikbusiness hierzulande könnte also mit einem tiefblauen Auge davon kommen.

Hoffen wir also alle das Beste, auch wenn eine potentielle zweite COVID-19-Welle bzw. die weiterhin herrschenden globalen politischen Unsicherheiten und darüber hinaus steigende Rohstoffpreise und nicht enden wollende Graumarktaktivitäten erhebliche Risiken für die Geschäftsentwicklung 2020 bergen.

„Wir sollten alles gleichermaßen vorsichtig wie auch zuversichtlich angehen.“ (Epiktet)

Herzliche Grüße

Ihr

Unterschrift Martin Ruppmann
Martin Ruppmann
Geschäftsführer VKE - Kosmetikverband
 
Inhalt
 
 
 
KOLUMNE SCHÖNE GEDANKEN
Eine Schöne verschwindet
 
VKE - KOSMETIKVERBAND
VKE-Wirtschaftspressekonferenz
 
Webinar von arvato
 
VKE-Treff 2020
 
WEBEX Seminar Kartellrecht
 
UNTERNEHMEN
Neue Marke für Nobilis
 
Charlotte Tilbury wird Teil von Puig
 
ONE-to-ONE - Shiseido Beauty setzt auf digitale Beratung
 
CSR
Erste Stipendiatin des #babortogether Projektes
 
BABOR North America engagiert sich bei Feeding America
 
Börlind unterstützt Aloe vera Farmen in Guatemala
 
RECHT
Mehrwertsteuerherabsetzung – Was tun?
 
HANDEL
Gesellschafterversammlung der beauty alliance
 
Excellent Partner Award 2019: „And the Winner is“
 
COACHING TIPPS
Ich fühle mich momentan ganz schnell angegriffen
 
 
STUDIEN
Präsentation Ergebnisse VKE-Nachhaltigkeitsstudie
 
Männerrefugien
 
AWARDS
Deutscher Parfumpreis DUFTSTARS 2020
 
VOICE
Media Feeling – Media Reach: Die Emotionen hinter der Reichweite
 
ZAHL DES MONATS
Aufgepasst, Frauen! Jeder 2. Mann bedient sich bei euren Beauty Produkten
 
GASTBEITRAG
Erholung von Corona weiterhin auf unsicherer Basis
 
SCHON GELESEN
Neuer Service: Die Online-News INSIGHTS parfümerie
 
PODCAST DES MONATS
Stefanie Nickel über psychologische Umgangsformen mit der Krise
 
EVENTS
Catering für hybride oder digitale Events mit unseren Foodboxen
 
BRANCHENTERMINE
Übersicht
 
DUFTRANKINGS
Bestseller bei Douglas, 16. Juni 2020
 
Ranglisten der beauty alliance – YBPN Parfümerien für Mai 2020
 
Wir für Sie, Top Ten Mai 2020
 
 
 
 
Kolumne Schöne Gedanken
 
 
 
 
Tobias Hürter
Icon Kolumne
 
 Tobias Hürter
 
 
 
Eine Schöne verschwindet
 
Am Morgen des 21. August 1911 wurde die Frau entführt, die viele für die schönste der Welt halten: die Mona Lisa. Der Hausmeister des Louvre bemerkte bald, dass das kostbare Gemälde nicht mehr an seinem Platz hing, glaubte aber, Handwerker oder Reinigungskräfte hätten es abgehängt, es war Montag, der Tag des Putzens und Renovierens. So hatte der Dieb – die Polizei ging von einem Einzeltäter aus – genügend Zeit, um mit dem Bummelzug zu entkommen.

Eine Woche verging, bis der Louvre wieder öffnete, nun mit dem leeren Wandfleck, an dem die Mona Lisa gehangen hatte, als beliebtestem Ausstellungsstück. Monate vergingen, ein Jahr verging. Pablo Picasso geriet in Verdacht, die Mona Lisa gestohlen zu haben. Die Titanic sank. Die Mona Lisa blieb verschwunden.

Nach zwei Jahren meldete sich der italienische Handwerker Vincenzo Peruggia bei der Polizei. Er habe das Gemälde mitgenommen, als er im Louvre Wände gestrichen hatte, erzählte er, weil er es in sein Ursprungsland Italien zurückbringen wollte, die Heimat von Leonardo da Vinci. So kam »La Gioconda«, die Heitere, wie die Mona Lisa im Italienischen genannt wird, dorthin zurück, wohin ihr Schöpfer Leonardo sie einst selbst gebracht hatte: nach Paris.

Die Geschichte nährte den Mythos der Mona Lisa weiter. Aber sie ist viel mehr als nur Mythos. Sie ist wirklich wunderschön. Im Jahr 2017 analysierten Experten für plastische Chirurgie am Universitätskrankenhaus Leipzig die Gesichtszüge der Mona Lisa und fanden, dass sie ästhetisch gesehen perfekt sind – und perfekt dargestellt von Leonardo. Ihrer Schätzung nach war sie 25, als sie gemalt wurde. Dank Leonardo ist sie es heute noch.

Tobias Hürter, stellv. Chefredakteur Hohe Luft,Icon Mail tobias.huerter@hoheluft-magazin.de
 
VKE - Kosmetikverband
 
 
 
 
Martin Ruppmann und Markus Grefer
Icon VKE Kosmetikverband
 
 Martin Ruppmann und Markus Grefer
 
 
 
VKE-Wirtschaftspressekonferenz
 
Die vom VKE-Kosmetikverband repräsentierten rund 60 führenden Unternehmen des mittleren- und gehobenen Kosmetikvertriebs in Deutschland blicken auf ein akzeptables Geschäftsjahr 2019 zurück. Die Umsätze stiegen stärker als erwartet um 2,1 Prozent. Der Gesamtumsatz der Branche im Berichtszeitraum lag bei 2.133 Mrd. Euro (Einverkaufsumsätze in den Handel).

Das Thema Nachhaltigkeit als Kaufargument gewinnt für die Kosmetikbranche weiter an Bedeutung. So ist Produktnachhaltigkeit zwar noch kein Haupteinkaufsgrund, spielt jedoch eine zunehmend größere Rolle. Jeder Fünfte bewertet die Beautyindustrie als nachhaltig. 74 Prozent der Konsument*innen wünschen sich jedoch mehr Aktivitäten der Branche zu diesem Thema. Das hat die GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung für den VKE-Kosmetikverband in einer Untersuchung herausgefunden. Für die repräsentative Studie hat man Anfang 2020 rund 1000 Personen befragt.

2019 wurden an den deutschen Außengrenzen gefälschte Waren im Wert von insgesamt 224,45 Mio. Euro vom Zoll beschlagnahmt - ein Allzeithoch. Knapp 75 Prozent der Fakes kommen aus China und Hongkong. Im Rahmen des kontinuierlich wachsenden, in Bezug auf Fakes jedoch weiterhin nur schwer kontrollierbaren Onlinehandels hat sich der Postversand mit einem Anteil 52 Prozent der Aufgriffe als Hauptproblembereich erwiesen.

Vollständige Pressemitteilung lesen
 
 
 
 
Webinar von arvato
Icon VKE Kosmetikverband
 
  
 
 
 
Webinar von arvato: Abenteuer, Nervenkitzel oder Risiko
 
Verdanken Wish & Co ihren Erfolg einem datenbasierten Marketingansatz? Was sind mögliche Lösungen gegen den Verkauf von gefälschten Produkten? Und wie werden diese Marktplätze von Experten der Fashion- und Beauty Industrie gesehen?

Antworten auf diese Fragen wird das Webinar von arvato am 30.06.2020 geben.
 
 
 
 
 
Icon VKE
 
 
 
VKE-Treff 2020
 
Die Mitgliederversammlung sowie eine Vortragsveranstaltung - sofern die Regulierungen das zulassen bzw. sinnvoll erscheinen lassen - finden am 1. Oktober in Frankfurt statt.

Zu den Details melden wir uns in Kürze.
 
 
 
 
Kartellrecht
Icon VKE Kosmetikverband
 
  
 
 
 
WebEx-Seminar Kartellrecht
 
In Partnerschaft mit der Kanzlei LubbergerLehment bieten wir das Seminar Kartellrecht für das mittlere Management im Innen- und Außendienst an.

17. November 2020
17:00 Uhr
Dauer 1,5 Stunden
Inkl. Teilnahmezertifikat nach Test


Nähere Informationen
Anmeldungen sind schon jetzt möglich.

 
Unternehmen
 
 
 
 
NOBILIS Group GmbH
Icon Unternehmen
 
  
 
 
 
Neue Marke für Nobilis
 
Die Nobilis Group GmbH übernimmt ab Juni 2020 den Vertrieb für die Marke THE MERCHANT OF VENICE.

THE MERCHANT OF VENICE wurde 2014 als venezianische Luxus-Parfummarke gegründet und steht für Kreationen, die von der Historie Venedigs – bekannt auch als Serenissima, und dem großartigen, kulturellen Erbe Venedigs geprägt sind.
 
 
 
 
Charlotte Tilbury
Icon Unternehmen
 
  
 
 
 
Charlotte Tilbury wird Teil von Puig
 
Charlotte Tilbury, die 2013 lancierte britische Luxus Make up- und Pflegemarke, wird Teil von Puig.

Puig übernimmt eine Mehrheit an der Marke. Gründerin Charlotte Tilbury wird eine relevante Minderheitsbeteiligung halten und weiterhin als Chairman, Präsident und Chief Creative Officer des Unternehmens fungieren.
 
 
 
 
Shiseido
Icon Unternehmen
 
  
 
 
 
ONE-to-ONE - Shiseido Beauty setzt auf digitale Beratung
 
Seit Mitte April bietet Shiseido eine komfortable und kostenlose digitale Fachberatung an.

Und so funktioniert es: Die Kunden buchen einen 30 minütigen Termin zur Pflege- oder Make up-Beratung. Wurde ein Berater und ein Termin ausgewählt, kontaktieren die Beauty Experten die Kunden über den gewünschten Kanal, via WhatsApp, FaceTime, per Telefon ohne Video oder per SMS.

Den Link zu unserer Beratung finden Sie hier: https://mintlink.de/Shiseido-Beauty-Beratung-bequem-von-zuhause
 
CSR
 
 
 
 
Erste Stipendiatin des #babortogether Projektes
Icon CSR
 
  
 
 
 
Erste Stipendiatin des #babortogether Projektes
 
„Ich möchte eine Unternehmerin werden, die nicht nur für sich wirtschaftet, sondern anderen Talenten Möglichkeiten erschafft.“ Dieser Satz im Motivationsschreiben der 24-jährigen Palesa Motaung gab den Ausschlag und sie wurde zur ersten Empfängerin eines BABOR Kosmetik-Stipendiums weltweit. Gemeinsam mit CIDESCO, der international führenden Organisation für professionelle Kosmetikausbildung, hat BABOR ein Stipendiatenprogramm ins Leben gerufen. Ziel ist, jungen Frauen die Möglichkeit zu geben, ihr ganzes Potential zu entfalten. Und weil BABOR überzeugt ist, dass Frauen dann besonders stark sind, wenn sie gemeinsam etwas bewirken, traf der Satz von Palesa genau ins Schwarze: Empowered women empower women.

Palesa studiert an der Central University of Technology in Bloemfontein, Südafrika – eine der wenigen öffentlichen Universitäten in diesem Bereich und wurde von ihrer Lehrerin für das Stipendium empfohlen. Palesa wuchs bei unterschiedlichen Familienmitgliedern auf – erst ländlich, später städtisch. Was sie aus dieser bewegten Jugend mitnahm, war unbändige Neugier und die Lust, Neues zu erleben. Sie möchte ihr Studium mit dem CIDESCO Beauty Therapy Diploma abschließen.

Finanziert wird das Stipendium über den Verkauf der AMPOULE SERUM CONCENTRATES The Gold Collection. Je ein Euro pro verkauftem Set geht in das Stipendiaten-Programm.

www.babor.com/charity
 
 
 
 
BABOR North America unterstützt Feeding America
Icon CSR
 
  
 
 
 
BABOR North America engagiert sich bei Feeding America
 
Seit dem 9. Juni 2020 spendet BABOR in North America 15 % aller Einnahmen aus seinem E-Shop an Feeding America. Feeding America ist die wichtigste Organisation in den USA im Kampf gegen Hunger. “In den USA haben zurzeit Millionen Amerikaner Schwierigkeiten, an gesunde Nahrung zu kommen.” erklärt Tim Waller, CEO BABOR Americas. “Wir möchten diese Familien unterstützen. Mit jedem gespendeten Dollar können wir 10 Mahlzeiten finanzieren. Unser Ziel sind 1,5 Millionen Malzeiten zu ermöglichen.”

Die weltweite BABOR Familie hat unter #baborunited eine gemeinsame, globale Solidaritäts-Intiative ins Leben gerufen, um Spa- und Institutspartnern, Helfern und Betroffenen in der weltweiten Pandemie zur Seite zu stehen. Die Partnerschaft mit Feeding America ist eine der lokalen Initiativen, die in diese Kampagne eingebetten sind.
 
 
 
 
Börlind unterstützt Aloe vera Farmen in Guatemala
Icon CSR
 
  
 
 
 
Börlind unterstützt Aloe vera Farmen in Guatemala
 
Gemeinsam mit dem Partner CAC (Concentrated Aloe Corporation) arbeitet Börlind derzeit mit 14 unabhängigen Farmern in Guatemala zusammen. Weitere zehn befinden sich zurzeit in der Zertifizierung für kontrolliert biologischen Anbau, um Teil der Kooperation zu werden.

Das Projekt sichert den Farmern in der Stadt Guastatoya die Abnahme ihrer Ernte und hat bereits 250 Arbeitsplätze mit fairen Löhnen geschaffen. Börlind erhält dafür hochwertige, reine Bio Aloe vera, die nicht gespritzt und nicht gedüngt ist.

Die Aloe barbadensis wird in Guastatoya auf riesigen Feldern angebaut. Allein eine Farm umfasst sieben Hektar, das sind ungefähr zehn Fußballfelder. Dabei reicht den Pflanzen eine jährliche Regenzeit zum Überleben aus. Geerntet wird zwei Mal im Jahr: Januar bis Februar und ab Juli bzw. August, wobei die zweite Erntephase von der Regenzeit abhängig ist. Die Ruhephase dazwischen ist für eine gute Entwicklung der Pflanze sehr wichtig.

Aloe vera ist ein sehr nachhaltiger Rohstoff, denn alle vier bis sieben Jahre können Ableger der Mutterpflanze neu angepflanzt werden. Nach ca. 18 Monaten sind die Blätter bereit für die Ernte.

Die weltweite BABOR Familie hat unter #baborunited eine gemeinsame, globale Solidaritäts-Intiative ins Leben gerufen, um Spa- und Institutspartnern, Helfern und Betroffenen in der weltweiten Pandemie zur Seite zu stehen. Die Partnerschaft mit Feeding America ist eine der lokalen Initiativen, die in diese Kampagne eingebetten sind.
 
Recht
 
 
 
 
Dr. Cornelis Lehment und Dr. Andreas Lubberger
Icon Recht
 
 Dr. Cornelis Lehment und Dr. Andreas Lubberger
 
 
 
Mehrwertsteuerherabsetzung – Was tun?
 
Nach den Beschlüssen des Koalitionsausschusses wird sich der Mehrwertsteuersatz für Verbraucherpreise auf Waren in der Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 von 19 auf 16 % verringern. Das stellt die Hersteller und den Handel vor eine Reihe von Fragen:

1. Ziel der Maßnahme
Mit der Mehrwertsteuerherabsetzung will die Bundesregierung das Konsumklima anreizen. Das kann nur dann funktionieren, wenn die Verbraucher, die letztlich die Mehrwertsteuer zahlen, tatsächlich über verringerte Preise neue Kaufanreize erhalten. Darüber hat der Handel die Preishoheit. Deshalb entscheidet vor allem der Handel, ob er die Mehrwertsteueränderung zum Anlass verringerter Preisfestsetzungen nimmt. Die Hersteller sind eher nicht angesprochen. Denn die auf die Herstellerpreise gezahlte Umsatzsteuer kann sich der Handel im Wege des Vorsteuersteuerabzugs wieder zurückholen, d. h. hier spielt die Höhe der Umsatzsteuer ohnehin keine Rolle.

2. Umfang der Herabsetzung
Soll lediglich die Mehrwertsteuerherabsetzung im Preis abgebildet werden, so beläuft sie sich nicht auf 3 %, sondern auf ca. 2,52 %. Denn die Mehrwertsteuerherabsetzung wirkt sich nur auf den Mehrwertsteueranteil eines aus Nettopreis und Mehrwertsteueranteil gebildeten Gesamtpreises aus. Ein Händler, der im Anschluss an eine dreiprozentige Mehrwertsteuersenkung eine dreiprozentige Preissenkung vornimmt, reduziert auch seinen Preis und verkürzt damit seine eigene Marge.

3. UVP
Seit 2005 gibt es in Deutschland keine speziellen Regelungen zur UVP mehr. Maßgeblich ist inzwischen allein das europäische Kartellrecht. Danach kommt es bei der UVP nicht mehr auf eine spezifische Bezeichnung oder eine bestimmte Darstellungsform an. Vielmehr muss lediglich aus dem Gesamtzusammenhang deutlich werden, dass es sich bei der UVP um eine herstellerseitige Preisempfehlung und keine Preisvorgabe handelt.

Vor diesem Hintergrund zwingt die Mehrwertsteuerherabsetzung nicht notwendig zu einer Herabsetzung der UVP. Wer aber als Hersteller die Maßnahmen der Bundesregierung fördern und unterstützen möchte, kann und sollte dem Handel kommunizieren, dass sich die UVP für das zweite Halbjahr 2020 entsprechend der Mehrwertsteuerherabsetzung um eine Quote von 2,52 % mindert.

Diese Mitteilung kann ohne weiteres in Form eines Rundschreibens oder eines Hinweises auf der eigenen Webseite erfolgen. Es ist nicht erforderlich, dass die befristete Herabsetzung einer UVP auf Werbeblättern oder Prospektmaterialien oder sonstigen Informationsträgern festgehalten wird. Wer jedoch eine Herabsetzung der UVP für die Dauer der Mehrwertsteuerherabsetzung kommunizieren möchte, sollte darauf achten, dass daraus auch die Befristung bis Jahresende deutlich wird.

4. Senkung der Netto-Abgabepreise an den Handel
Die Herabsetzung der Mehrwertsteuer ist kein Anlass zur Herabsetzung der eigenen Netto-Abgabepreise an den Handel. Denn sie wirkt sich erst auf der späteren Stufe der Bildung eines Gesamtpreises gegenüber dem Verbraucher aus. Gleichwohl ist es natürlich jedem Hersteller unbenommen, die Maßnahmen der Bundesregierung zusätzlich dadurch zu unterstützen, dass die Hersteller-Nettoabgabepreise an den Handel für die Dauer der Mehrwertsteuersenkung ebenfalls herabgesetzt werden.

5. Bestellverhalten des Handels
Fraglich ist, ob und wenn ja, wie sich die Mehrwertsteuersenkung auf das Bestellverhalten des Handels auswirkt. Denn auch wenn unterm Strich kein monetärer Effekt eintritt, könnte der Handel ein Interesse am Rechnungsvolumen haben und hier eventuell Bestellungen auf das zweite Halbjahr verdichten. Das kann dann bei den Herstellern zu Lieferschwierigkeiten führen, wenn plötzlich große Volumina zeitlich anders getaktet sind.

6. Preiskommunikation
Wer als Hersteller dem Handel eine herabgesetzte UVP kommunizieren will, muss nur auf den Empfehlungscharakter seiner Nachricht achten; mehr nicht. Ganz anders verhält es sich mit der Preiskommunikation des Handels an den Endverbraucher. Hier gilt die PreiangabenVO und eventuell auch das wettbewerbsrechtliche Irreführungsverbot. Vor diesem Hintergrund sollte man sich als Hersteller mit Tipps an den Handel zur Bewerbung einer MwSt.-veranlassten Preisherabsetzung besser zurückhalten.

Für im Verkaufsraum ausgestellte Ware gilt gem. § 1 Abs. 1 in Verbindung mit § 4 Abs. 1 PreisangabenVO ein relativ striktes und auf das einzelne Produkt bezogenes Preisangabengebot. Hierfür sind nur zwei Maßnahmen anerkannt; das Preisschild oder die Beschriftung der Ware. Das Preisschild kann am Regal angebracht sein, die Beschriftung der Ware muss auf jedem Einzelstück erfolgen. Deshalb ist es nach der PreisangabenVO – vermutlich – nicht zulässig, die alten Preise am Regal und auf der Ware zu belassen und eine Herabsetzung nur allgemein auf Schildern anzukündigen. Zwar enthält § 9 Abs. 2 PreisangabenVO eine Sonderregelung für zeitlich befristete Sonderangebote. Hier ist aber fraglich, ob man im Falle einer längerfristig für alle angebotenen Waren maßgeblichen Preissenkung noch von einem „Sonderangebot“ sprechen kann. Zudem verlangt die Ausnahmeregelung, dass die Herabsetzung vorher beworben wird. Auf der anderen Seite muss eine irreführende Werbung mit Selbstverständlichkeiten vermieden werden. Die Preissenkung darf also nicht als „Aktion“ eines Händlers beworben werden.

Vermutlich wird es dazu kommen, dass die Wettbewerbsgerichte die Sonderangebots-Regelung in § 9 Abs. 4 PreisangabenVO heranziehen, um dem Handel die Mühen einer Neuauszeichnung auf oder an allen Waren zu ersparen. Bis zu einer solchen Klärung könnten jedoch Abmahnungen oder Bußgelder drohen.

Dr. Andreas Lubberger und Dr. Cornelis Lehment, Lubberger • Lehment
 
Handel
 
 
 
 
beauty alliance
Icon Handel
 
 Frank Haensel, Christian Lorenz

Fotograf Carlos Albquerque
 
 
 
Gesellschafterversammlung der beauty alliance
 
Mit ihrer diesjährigen Gesellschafterversammlung am 27. Mai 2020 ohne Publikum hat die beauty alliance Deutschland GmbH & Co. KG, den Corona Einschränkungen Rechnung getragen.

Um die notwendigen Beschlussfassungen nach dem Gesellschaftsvertrag herbeizuführen, hat die beauty alliance daher eine Abstimmung im Umlaufverfahren eingeleitet. Die diesjährigen Wahlen zum Aufsichtsrat bestätigten Dirk Cebulla, Homburg/Saar und Andrea Kunzmann, Nördlingen, in ihren Ämtern. Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurde Tanja Bublitz, Parfümerie Brückner in München. In der nachfolgenden konstituierenden Aufsichtsratssitzung wurde Dirk Cebulla zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt.

Wirtschaftliche Stärke und Geschlossenheit
Geschäftsführer Frank Haensel stellte das Jahresergebnis 2019 vor, das erneut sehr gut ausfiel. Entsprechende Ausschüttungen wurden bereits an die Gesellschafter geleistet. In Folge der Corona-Pandemie erfolgte die Ausschüttung dabei in diesem Jahr in drei Tranchen im März, April und Mai 2020. So konnte die beauty alliance ihre Gesellschafter zeitnah mit Liquidität versorgen und sie in ihren eigenen Auszahlungsverpflichtungen für Löhne, Gehälter und Mieten zum richtigen Zeitpunkt aktiv unterstützen.

Entwicklung des Handels
Der selektive Parfümeriemarkt verzeichnete im stationären Handel in 2019 mit minus 1,9 Prozent eine negative Abverkaufsentwicklung. Diese konnte nur durch das weiterhin deutlich wachsende Onlinegeschäft kompensiert werden.
 
 
 
 
Kanebo
Icon Handel
 
  
 
 
 
Excellent Partner Award 2019: „And the Winner is“
 
In diesem Jahr geht der Preis an die Firma Kanebo Cosmetics Deutschland GmbH. Die Geschäftsführer Thomas Pross und Georg Stolzenburg zeigten sich sehr stolz, die Auszeichnung bereits im zweiten Jahr zu erhalten. Der Excellent Partner Award in der Sonderkategorie „Bester Newcomer“ wird in diesem Jahr an Ga-De verliehen.
 
Coaching Tipps
 
 
 
 
Katrin Seifarth
Icon Choaching Tipps
 
 Katrin Seifarth
 
 
 
Ich fühle mich momentan ganz schnell angegriffen
 
Frage:

Ein komischer Blick vom Chef im Zoom-Call, ein Abstimmungsproblem intern, eine Priorität mehr als sonst, und ich raste fast aus. Ich denke ganz schnell, ich habe etwas nicht richtig gemacht, nicht schnell genug gemacht, etwas übersehen und ich denke ganz schnell, dass alle gegen mich sind. Das hatte ich immer schon etwas, aber nie so extrem.

Antwort Katrin Seifarth:

Die momentanen Zeiten fördern bei vielen den einen oder anderen wunden Punkt zutage. Was in dieser Frage massiv durchklingt, sind Projektionen und das Gefühl, nicht gut genug zu sein, das meiner Erfahrung nach locker 85% aller Menschen gelegentlich haben. Sie sind also in bester Gesellschaft. Was hilft hier:
  1. Wenn jemand komisch guckt und wir es auf uns beziehen oder wenn ein Missverständnis entsteht und wir uns sofort dafür verantwortlich fühlen, haben wir es sehr wahrscheinlich mit Projektionen zu tun. Das heißt: etwas passiert und wir beziehen/projizieren es auf uns, suchen den Fehler oder die Schuld bei uns und fühlen uns angegriffen. Erster Tipp: Dinge passieren und andere handeln wie sie handeln, egal ob wir da sind oder nicht. Es hat sehr wahrscheinlich gar nichts mit uns zu tun. Dieser Gedanke hilft schon.
  2. Mutmaßen Sie zum Spaß einmal darüber, was den anderen zu seinem Verhalten veranlasst. Warum guckt der Chef heute seltsam. Vielleicht hat ihn sein nicht ausgelastetes Home-Schooling-Kind genervt oder der Hund unter dem Tisch auf den Fuß getreten. Was auch immer es ist, auch das hat nichts mit mir zu tun. Warum laden Menschen zusätzliche Prioritäten bei mir ab? Vielleicht weil sie nicht mehr überlegt und strategisch agieren in den momentanen Zeiten (manche übrigens nie) und in Aktionismus verfallen. Auch das hat nichts mit mir zu tun. Und warum passieren Abstimmungsprobleme? Sie passieren immer da, wo Menschen aufeinandertreffen, und dazu trage ich vielleicht einen Teil bei, der andere aber auch. Momentan häufen sich diese Themen sogar, weil viele Menschen durch die neue Art zu arbeiten und ihre Zukunftsängste überfordert sind, und nicht mehr konzentriert kommunizieren.
  3. Gehen Sie ins Vertrauen. Sagen Sie sich selbst, dass Sie gut so sind wie Sie sind. Erlauben Sie sich, dass auch Sie durch die neue Situation gefordert sind, aber einfach Ihr Bestes geben. Und dieses Beste genügt! Suchen Sie sich eine Situation, in der Sie sich voll vertraut haben. Dies kann eine jobfremde Situation sein, wie z.B. ein Hobby, eine Reise, etc. Spüren Sie dieses Gefühl von Vertrauen intensiv und gehen Sie damit in den Arbeitsalltag. Sie werden merken, es wird Ihnen vieles einfacher von der Hand und manches Unnötige an Ihnen vorbei gehen.

Unter www.katrin-seifarth.de/audioprodukte finden Sie übrigens einige Meditationen zu diesen Themen.

Die Meditation zum Thema „Projektionen“ stelle ich Ihnen als VKE-Mitglied bis einschließlich 30. Juni gratis zur Verfügung. Eine Mail an: info@train-effect.de mit dem Betreff VKE Projektionsmeditation genügt schon.

Katrin Seifarth,Icon Mail KS@train-effect.de
 
Studien
 
 
 
 
VKE-Nachhaltigkeitsstudie
Icon Studien
 
  
 
 
 
Präsentation Ergebnisse VKE-Nachhaltigkeitsstudie
 
In den vergangenen Wochen und Monaten wurden Umwelt-und Nachhaltigkeitsthemen komplett von den gravierenden Auswirkungen der Corona-Pandemie überlagert.

Sie haben aber nichts von ihrer Relevanz verloren. Der VKE und seine Mitglieder haben Nachhaltigkeit als wichtigen Ansatzpunkt für Konsumentscheidungen erkannt und aus diesem Grund eine umfassende Studie in Auftrag gegeben.

Einige Ergebnisse vorab:
  • Jeder Fünfte bewertet die Kosmetikindustrie als nachhaltig; fast die Hälfte der Kosmetikverwender*Innen ist sich allerdings über den Nachhaltigkeits-Status der Branche eher unsicher.
  • Nachhaltigkeit ist für Verbraucher*Innen nach Qualität und Preis-Leistungs-Verhältnis das drittwichtigste Kaufkriterium; damit wird dieser Aspekt zu einem ähnlich wichtigen Entscheidungs-Kriterium wie Marke.
  • Konsument*Innen fordern mehr Nachhaltigkeits-Fakten. Die Vermittlung eines guten Bauchgefühls langt nicht.
Wenn sie mehr Details erfahren wollen, laden wir Sie herzlich zu einer Web-Präsentation ein. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der PDF-Einladung.
 
 
 
 
Männerrefugien
Icon Studien
 
  
 
 
 
Männerrefugien
 
Me-Time ist nicht nur eine Frauensache. Auch Männer brauchen Zeit für sich alleine. Dabei können sie sich entweder in ihre Man Caves zurückziehen oder mit anderen Männern was unternehmen.

Unter den Beiträgen auf Social Media, stößt man bei diesem Thema auch auf Frauenstimmen. Frauen, die es gut finden, wenn ihre Partner sich in einem Zufluchtsort begeben sind in der Mehrheit. Diese Zeit nutzen sie auch für sich selber.

Quelle: [m]SCIENCE für Discovery Communications Deutschland GmbH & Co. KG

[m]SCIENCE Monthly Insight Trendstudie Männerrefugien als PDF
 
Awards
 
 
 
 
Duftstars 2020
Icon Awards
 
  
 
 
 
Deutscher Parfumpreis DUFTSTARS 2020
 
Der DEUTSCHE PARFUMPREIS DUFTSTARS ist auf den 10.11.2020 verschoben.
 
Voice
 
 
 
 
Annette Schuh
Icon Gastbeitrag
 
 Annette Schuh
 
 
 
Media Feeling – Media Reach: Die Emotionen hinter der Reichweite
 
Radio begleitet täglich Millionen von Menschen in ihrem Alltag. Es ist ein unverzichtbares Massenmedium, dem höchstes Vertrauen entgegengebracht wird. Warum das so ist und welche Emotionen dabei eine Rolle spielen, zeigt eine aktuelle Gattungsstudie unter dem Dach der Initiative Audioeffekt.

Mit „Media Feeling – Media Reach“ liefern RMS, AS&S Radio und die Radiozentrale gemeinsam Antworten auf die Fragen, was die Attraktivität von Radio für ihre Fans ausmacht, welche emotionale Bindung entsteht und wie sich Audio dabei von anderen Medien unterscheidet.

Wohlfühlmedium Radio
Bei den drei Aspekten Arbeit, Entspannung und Information im Alltag der Menschen ist Radio für die Mehrzahl genau das passende Medium. Für 33 Prozent begleitet Radio das konzentrierte Arbeiten mit Abstand am besten. Wenn es nach getaner Arbeit ums Entspannen geht, entscheidet sich die Mehrheit von einem Viertel der Befragten für Radio. Und beim Informationsbedürfnis ist Radio (19%) direkt nach den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern (22%) das Medium, das bevorzugt dafür genutzt wird.

Bei der Nutzung von Radio und Audio-Medien fühlen sich die Menschen rundum wohl. Im Rahmen eines impliziten Messverfahrens, der sogenannten Reaktionszeitmessung, wurde die emotionale Stimmungslage für eine bestimmte Nutzungssituation eines Mediums ermittelt. Audio werden dabei überproportional die Begriffe Lebensfreude, Harmonie und Wohlfühlen zugeschrieben, die mit anderen Medien nicht assoziiert werden. TV wird neben Spaß und Geselligkeit auch Rebellion und Aggressivität zugeschrieben. Und Print werden Assoziationen rationaler Art wie Tradition, Vernunft und Verantwortung zugeschrieben.

Radio bietet demnach als Werbeträger für die Werbebotschaft eine Wohlfühlatmosphäre in entspannten Lebenssituationen.

Radio ist das Vertrauensmedium
Die Studie belegt, dass die emotionale Grundstimmung beim Konsum von Audio den ganzen Tag hindurch im Vergleich zu anderen Medien mit großem Abstand am stärksten ist. Eine zusätzliche Hochphase gibt es bei den besonders reichweitenstarken Zeiten am Vormittag. Begriffe wie „gut, positiv, gefällt mir, attraktiv, passt zu mir“ werden mit keiner Lebenssituation, in der ein Medium konsumiert wird, so stark assoziiert wie mit Audio. Das analoge Radio schneidet dabei sogar noch etwas besser ab als die digitalen Audio-Medien.

Dabei ist Radio nach wie vor ein Medium ist, dem die Menschen vertrauen. Besonders bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass beim Blick auf die Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Radio mit 16 Prozent den Spitzenwert liefert. Damit liegt das Medium vor Videostreaming mit 13 Prozent und dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen mit 12 Prozent.

Radio und Werbung im Tagesverlauf
Die emotionale Grundstimmung ist beim Konsum von analogem Radio über den gesamten Tagesverlauf sehr hoch, insbesondere im Vergleich zu anderen Medien. Zudem wird Audio recht gleichbleibend über den ganzen Tag konsumiert, während Radio die bekannten Peaks am Morgen und am Vormittag aufweist, im weiteren Tagesverlauf jedoch auch nahezu gleichbleibend konsumiert wird.

Das liefert beste Voraussetzungen für Werbung, da die Hörer*innen in einem positiven Kontext angesprochen werden. Die aktuellen Werbespendings zeigen auf, dass Werbetreibende dieses Phänomen nur bedingt nutzen. Radiowerbung wird größtenteils morgens und vormittags geschaltet, bietet allerdings auch außerhalb von Prime- und Drivetime attraktive Voraussetzungen für Werbebotschaften. Im Vergleich dazu sinkt die emotionale Stimmung bspw. beim Fernsehen am Abend zu den reichweitenstarken Zeiten auf eine sehr gedämpfte emotionale Grundstimmung.

Fazit
Vor allem der intermediale Ansatz der Studie beweist, dass Radio und Audio in der heutigen Zeit in puncto Vertrauen, emotionale Bindung und positive Grundstimmung für die Nutzer einen immensen Wert haben. Die Ergebnisse belegen, dass dieser Mehrwert sich mittlerweile über den ganzen Tag und alle Endgeräte erstreckt und neben Information auch der Aspekt Entspannung immer größere Bedeutung für die Hörer*innen gewinnt. Radio bietet eine hervorragende Basis als Werbemedium, da die emotionale Grundstimmung bei den Hörer*innen über den gesamten Tagesverlauf hinweg eine sehr positive ist. Emotionale Zuschreibungen wie Harmonie, Lebensfreude, Wohlfühlen und Spaß, die Nutzer*innen mit Radio und Audio laut Studie verbinden, bieten ein Werbeumfeld, das kein anderes Medium so zu bieten hat.

Umfangreiches Studienmaterial bietet die Website der Forschungsinitiative Audioeffekt: https://www.audioeffekt.de/radio-facts/audioeffekt-studie-media-feeling-media-reach

Annette Schuh, Lead Business Acquisition bei RMS
 
Zahl des Monats
 
 
 
Icon Zahl des Monats
 
 
Aufgepasst, Frauen! Jeder 2. Mann bedient sich bei euren Beauty Produkten
 
Aufgepasst, Frauen! Jeder 2. Mann bedient sich bei euren Beauty Produkten

Wenn man das Leben teilt, liegt es vielleicht nahe, auch die Produkte im Bad zu teilen. Laut einer repräsentativen Umfrage, die KANTAR zusammen mit dem Kosmetikverband VKE online durchführte, liegt das für Männer offenbar deutlich näher als für Frauen.

Jeder 2. Mann gibt zu, auch die Kosmetikprodukte der Partnerin oder des Partners zu verwenden: 24% machen dies manchmal, 29% sehr selten. Umgekehrt bedienen sich lediglich 40% der Frauen bei den Kosmetikprodukten ihres Partners oder ihrer Partnerin.

Der Sharing Gedanke ist übrigens bei den jüngeren Männern (18-34 Jahre) noch stärker ausgeprägt: hier greifen 75% auch schon mal in die Tiegel der Partnerin oder des Partners.

Quelle: KANTAR, Online Befragung von 490 Frauen und 510 Männern, Dezember 2019
 
GASTBEITRAG
 
 
 
 
Thomas Ebenfeld und Dirk Ziems
Icon Gastbeitrag
 
 Thomas Ebenfeld und Dirk Ziems, concept m
 
 
 
Aktuelle concept m/ MediaAnalyzer Studie: Erholung von Corona weiterhin auf unsicherer Basis
 
Aktuelle Studiendaten aus einem repräsentativen Tracking, das die Marktforschungsinstitute concept m und MediaAnalyzer zu Einstellungen der Konsumenten zur Corona-Pandemie auf Basis von 900 Online-Interviews Anfang Juni 2020 durchgeführt haben, zeigen, dass die Erholung von Corona weiterhin auf unsicherer Basis stattfindet.

Die Mehrheit der Konsumenten (insgesamt 68,3%) kann den Corona-Einstellungstypen der Verantwortlichen (28,3%), der Angepassten (18,2%) und der Bewältiger (22,1%) zugeordnet werden. Diesen drei Einstellungstypen ist gemein, dass sie rückwirkend ein positives Bild zu den Corona-Maßnahmen haben, und besonnen abwartend auf die Zukunft schauen.

Die Kritischen und Revoltierenden (12,5%), die Ängstlichen (11,3%) sowie die Isolierten (6,9%) sind deutlich kleinere Gruppen. Sie fühlen sich von der Corona-Pandemie stark beeinträchtigt.

Die aktuelle Erholung nach der weitgehenden Lockerung aller Maßnahmen steht weiterhin auf unsicherer Basis. Die Konsumenten sind in ihrer Einschätzung der Lage und der Zukunftsaussichten gespalten. Einerseits haben rund 50% der Konsumenten große Angst davor, wie leichtsinnig sich die Menschen inzwischen verhalten. 43% sehen insgesamt viele Wirtschaftsbranchen in großer Gefahr, ihren eigenen Bereich eingeschlossen.

Andererseits vertrauen 69% der Konsumenten, dass sie auch in diesen Zeiten gut zurechtkommen. Nur 15% sehen für sich schwere wirtschaftliche Folgen.

Die Widersprüche in den Einstellungen der Konsumenten sind darauf zurückzuführen, dass auch nach den Lockerungen eine starke Verunsicherung fortbesteht. Rund 50% sind auch der Auffassung, dass die aktuelle Zeit Anlass zum Nachdenken über eine persönliche Neuorientierung ist.

Von den Daten lässt sich insgesamt klar ableiten, dass die Deutschen in der Vor-Urlaubszeit eine abwartende, Risiko vermeidende Position einnehmen. Die aktuelle Devise ist: Jetzt im Sommer zumindest in gebremster Form die Erleichterungen durch die Lockerungen genießen, sich aber was Reisen und Konsum angeht, besser zurückhalten.

Gastbeitrag von Thomas Ebenfeld und Dirk Ziems, concept m
 
Schon gelesen
 
 
 
 
INSIGHTS parfümerie
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Neuer Service: Die Online-News INSIGHTS parfümerie
 
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Podcast
 
 
 
 
groupm
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Stefanie Nickel über psychologische Umgangsformen mit der Krise
 
Wie wird das „New Normal“ in der Medienlandschaft aussehen und welche unbewussten Motive stecken eigentlich hinter Klopapier-Hamsterkäufen? In der neuesten Spezial-Episode des #nextmde-Podcasts ergründet die Morphologin Stefanie Nickel von [m]SCIENCE die psychologischen Hintergründe, die Menschen während der Corona-Krise antreiben, und sprechen mit ihr über die Kommunikationskanäle der Stunde.

Podcast
 
Events
 
 
 
 
Floris Foodboxen
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Catering für hybride oder digitale Events mit unseren Foodboxen
 
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Branchentermine
 
 
 
Icon Branchentermine
 
 
DUFTSTARS 10. November 2020, Düsseldorf
Faszination Parfum, 10.11. bis 14.11.2020, Düsseldorf
 
VKE-Treff 2020, 01.10.2020, Frankfurt
 
 
Duftrankings
 
 
 
 
Bestseller bei Douglas
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Bestseller bei Douglas, 16. Juni 2020
 
Top Ten Damendüfte
 
1.La vie est belleLancôme
 
2.Good GirlCarolina Herrera
 
3.Coco MademoiselleChanel
 
4.SunJil Sander
 
5.AlienThierry Mugler
 
6.Giorgio Armani
 
7.Light blueDolce & Gabbana
 
8.ChloéChloé
 
9.Pour FemmeLacoste
 
10.For HerNarciso Rodriguez
 
 
Top Ten Herrendüfte
 
1.Boss BottledHugo Boss
 
2.SauvageDior
 
3.Bleu de ChanelChanel
 
4.1 MillionPaco Rabanne
 
5.Acqua di GiòGiorgio Armani
 
6.Le MaleJean Paul Gaultier
 
7.InvictusPaco Rabanne
 
8.Allure Homme SportChanel
 
9.Cool WaterDavidoff
 
10.The ScentHugo Boss
 
 
 
 
 
Beauty Alliance, Ranglisten
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Ranglisten der beauty alliance – YBPN Parfümerien für Mai 2020
 
Top Ten Damendüfte
 
1.Coco MademoiselleChanel
 
2.La vie est belleLancôme
 
3.For HerNarciso Rodriguez
 
4.No. 5Chanel
 
2.AliveHugo Boss
 
6.AlienThierry Mugler
 
7.Chance Eau TendreChanel
 
8.Chance Eau FraîcheChanel
 
9.GabrielleChanel
 
10.Aqua AllegoriaGuerlain
 
 
Top Ten Herrendüfte
 
1.SauvageDior
 
2.Bleu de ChanelChanel
 
3.Terre d'HermèsHermès
 
4.Millesime MenCreed
 
5.HommeDior
 
6.Allure Homme SportChanel
 
7.Le MaleJean Paul Gaultier
 
8.1 MillionPaco Rabanne
 
9.Luna RossaPrada
 
10.Boss BottledHugo Boss
 
 
Top Ten Gesichtspflege
 
1.Shiseido
 
2.Clarins
 
3.Sensai
 
4.Estée Lauder
 
5.Sisley
 
6.Biotherm
 
7.Clinique
 
8.Lancôme
 
9.La Mer
 
10.Chanel
 
 
Top Ten Dekorative Kosmetik
 
1.Chanel
 
2.Artdeco
 
3.Lancôme
 
4.Dior
 
5.Clinique
 
6.Sensai
 
7.Sisley
 
8.Shiseido
 
9.Estée Lauder
 
10.Guerlain
 
 
 
 
 
Wir für Sie, TOP TEN
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Wir für Sie, TOP TEN Mai 2020
 
Top Ten Damenduftlinien
 
1.La vie est belleLancôme
 
2.AliveHugo Boss
 
3.AlienThierry Mugler
 
4.SunJil Sander
 
5.Coco MademoiselleChanel
 
6.No. 5Chanel
 
7.For HerNarciso Rodriguez
 
8.Good GirlCarolina Herrera
 
9.NarcisoNarciso Rodriguez
 
10.TrésorLancôme
 
 
Top Ten Herrendüfte
 
1.Boss BottledHugo Boss
 
2.Terre d'HermèsHermès
 
3.Le MaleJean Paul Gaultier
 
4.1 MillionPaco Rabanne
 
5.Cool WaterDavidoff
 
6.Bleu de ChanelChanel
 
7.SauvageDior
 
8.CodeGiorgio Armani
 
9.Acqua di Giò ProfondoGiorgio Armani
 
10.HugoHugo Boss
 
 
Top Ten Gesichtspflegemarken
 
1.Clarins
 
2.Börlind
 
3.Sensai
 
4.Shiseido
 
5.Biotherm
 
6.Lancôme
 
7.Clinique
 
8.Hildegard Braukmann
 
9.Declaré
 
10.Estée Lauder
 
 
Top Ten Dekorativmarken
 
1.Artdeco
 
2.Lancôme
 
3.Chanel
 
4.Clarins
 
5.Sensai
 
6.Clinique
 
7.Shiseido
 
8.Dior
 
9.Estée Lauder
 
10.Börlind
 
 
 
 
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