VKE - Verband der Vertriebsfirmen Kosmetischer Erzeugnisse e.V.

Voice

Audiomarketing – warum es für Kosmetik-Unternehmen nichts zu verlieren gibt.

Beim Frühstück einem Zeitungsartikel lauschen, danach kurz etwas auf die Einkaufsliste sprechen und sich am Nachmittag auf der Couch die neuesten Beautynews anhören – klingt ungewohnt, doch in Zukunft wird es uns ganz normal erscheinen, den Alltag per Sprachbefehl und Audiokonsum zu gestalten. Dass der Audioboom nicht zu stoppen ist, zeigen auch die jüngsten Entwicklungen in der Verlagsbranche.

 

Häuser wie Axel Springer oder Funke lassen ihre Zeitungs- und Zeitschriftenartikel jetzt in Hörbeiträge übersetzen. Möglich macht es die Technik „Text-To-Speech“, die das geschriebene Wort vertont. Für Marketingverantwortliche bedeuten diese Entwicklungen vor allem eins: an Audio führt kein Weg mehr vorbei. Allerhöchste Zeit, sich mit Audio zu beschäftigen – auch in der Kosmetikbranche.

Esteé Lauder US macht es bereits vor. Claudia Benshimol, Senior Vice President und General Manager entschied sich für Audio, “to bring to life rich, branded short-form stories” something that isn’t possible on other marketing channels such as TV“. Und ist überzeugt: “Streaming audio is the modern-day radio, and this type of marketing is a strategic lever to pull for business needs”.

Viel Bedarf, viele Fragen

Medienhäuser und Werbeagenturen haben den Bedarf an Audiomarketing erkannt. Jüngst gab Axel Springer beispielsweise die Gründung einer zentralen Audio-Einheit bekannt. Medienmarken wie Welt oder Bild werden um akustische Facetten erweitert, der Konzern will in nur vier Jahren zum führenden Unternehmen für Audio-Journalismus werden. Auch im klassischen Marketing entwickeln sich Disziplinen rund um Audio. Mit „Scholz & Friends Sounds“ will die Hamburger Agenturgruppe sicherstellen, dass sie Marken auch in puncto Audiospots, Audiostrategie und Soundbranding beraten. Auch Jung von Matt decken die gesamte Audio-Journey ab, indem sie unterschiedliche Arten von Audiowerbung für die verschiedenen Bedürfnisse der Zielgruppen über den Tag verteilt mit Markenbotschaften in Einklang bringen. Damit stehen Agenturen bereit die vielen offenen Fragen der Marketingverantwortlichen zum Audiomarketing – wie zum Beispiel „Warum sollte ich in Audiowerbung investieren, wie bin ich hier erfolgreich und welche Möglichkeiten der Markenkommunikation gibt es?“

Unternehmen wie Deutsche Telekom, Vodafone oder IKEA haben bereits eine übergreifende Audiostrategie, die alle Touchpoints abdeckt. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Audionutzung und der immer stärker verbreiteten Suche durch Voice, ist das eine vorausschauende Strategie. Technologie macht diese Strategien immer effektiver. Vodafone zum Beispiel setzte auf eine trendige Podcast-Kampagne, die sehr individuell auf den jeweiligen Content und User zugeschnitten war, so dass ein möglichst guter Umfeld- und Zielgruppen-Fit entstand. Hierfür wurden 26 maßgeschneiderte Podcast-Ads eingesetzt, passend zum jeweiligen Umfeld News, Musik, Talk, Sport, Comedy usw. Technisch war dies durch personalisierte Dynamic Podcast Ads effizient möglich, die sich in Echtzeit in der Kreation an den Nutzer anpassen. Wir haben heute eine Vielzahl an beeindruckenden technischen und kreativen Möglichkeiten, um unseren Kunden – egal aus welcher Branche - mit einer unkomplizierten Kampagnenumsetzung zu kommunikativem Erfolg zu verhelfen.

Die besten Audiostrategien entstehen im Prozess

Die Vielfalt der Plattformen, über die Audio-Content konsumiert wird, wächst. Wir alle sind dabei zu verstehen, dass Audio gerade die dominante Art des Informationsaustausches wird und wie wir dies kommunikativ nutzen können. Für Marketingverantwortliche, die ihre gewohnten Pfade der Kommunikation verlassen wollen, bietet das neue Terrain großartige Chancen. Und genau das ist das Schöne an moderner Audiowerbung – es ist eine vielseitige und datengetriebene Spielwiese, die neue kreative Möglichkeiten bietet. Viele unserer Kunden experimentieren zunächst, testen zum Beispiel erstmal eine zeitlich begrenzte Podcast-Kampagne. Anschließend werten wir die Daten aus und es entstehen dann oft neue Ideen, bis sich daraus schließlich die individuell passende Audiostrategie entwickelt. Und genau das ist unsere Empfehlung: einfach mal ausprobieren! Fangen Sie niedrigschwellig an, fahren Sie zwei bis drei Testkampagnen und entwickeln Sie Ihre Audiostrategie von hier aus im iterativen Prozess. Es gibt nichts zu verlieren, nur die Audio-Zukunft zu gewinnen.

Schauen Sie doch mal auf unsere Podcast-Seite, dort finden Sie neben einer aktuellen Studie viele Tipps und Anregungen für erfolgreiche Podcast-Werbung.

Annette Schuh, Lead Business Acquisition bei RMS