VKE - Verband der Vertriebsfirmen Kosmetischer Erzeugnisse e.V.
Helma Spieker

Helma Spieker

Interview mit Helma Spieker

Geschäftsführerin Brand Media, seit 29 Jahren in der Medienbranche

Was war für Sie das innovativste Zeitschriftenprojekt?
Allegra. Die ersten, wunderbaren Ausgaben.

Ihr Lieblingsheft aus dem eigenen Verlag?
MADAME und Für Sie.
...weil: das klingt wie eine verwegene Kombi, aber beide Hefte haben eine ganz eigene Kraft, eine eigene Positionierung, einen eigenen Ansatz. Sie sind anders als der Wettbewerbstitel in einem guten Sinne, und bei beiden freue ich mich auf jede neue Ausgabe.

Vor welcher Zeitschrift auf dem deutschen Markt haben Sie Hochachtung/Respekt?

Vor dem SPIEGEL
...weil: die Demokratie ihn braucht.

Welches Format fehlt noch auf dem deutschen Markt?
Keins. Der deutsche Markt ist unfassbar vielseitig. Mein letzter Wunsch wurde jetzt mit der Zeitschrift „Psychologies“ erfüllt – wirklich klug, hochinteressant, spannend, gut geschrieben…

Zeitschriften und Kosmetik sind ... (bitte vollenden)
… ... ohne einander nicht möglich, nicht schön und nicht zu gebrauchen.

Luxuskosmetik ist ... (bitte vollenden)
… das, was mich nach einem langen harten Arbeitstag wieder glücklich macht – und mich auch so aussehen lässt.

 

Was lesen Sie wo? (Gattung/ Titel/ als Printversion, App oder kindle...)
Ich lese Frauen- und Modezeitschriften überall: auf dem Sofa, in der Badewanne, im Zug, beim Friseur… ich lese sie gedruckt und als App, aber ich mag sie gedruckt lieber. Schon wegen der Duftproben! Außerdem hat ein IPad Badewasser nicht so gerne, da sind Magazine unempfindlicher. Ich schleppe Frauen-Zeitschriften mit mir herum, ich reiße Seiten raus, ich gebe Hefte oder Seiten an Lieblingsfreundinnen weiter. Ich liebe Frauenzeitschriften!
Den SPIEGEL lese ich sofort montags, damit ich weiß, was die politische Republik in dieser Woche bewegt. Da ist es mir egal, ob als App oder als Heft.
Lifestyle-, Wohn- und Foodzeitschriften finden bei mir immer am Wochenende statt: auf dem Sofa, genussvoll, und dann zum Einkaufen, um nachzukochen und nachzustylen.

Beim Frühstück
lese ich gar nichts. Ich frühstücke nicht…

Im Büro
gehört die Lektüre von Frauenzeitschriften natürlich zur Arbeit. Da habe ich es gut!

Am Flughafen/ Zug
ist es natürlich das schönste, auch mal nach Innovationen oder Exoten zu gucken. Aber fliegen oder Zugreisen ohne Magazin geht bei mir gar nicht.

Im Urlaub
natürlich auch nicht. Endlich genug Zeit!

Im Bett
lese ich nicht. Ich lege mich hin und bin sofort weg …

Wohin entwickelt sich der Zeitschriftenmarkt bis 2020?
Es wird Stabilität eingetreten sein. Der Markt wird konsolidiert sein, bereinigt um die überflüssigen Titel. TV, Online und Zeitschriften ergänzen einander und korrespondieren miteinander.