VKE - Verband der Vertriebsfirmen Kosmetischer Erzeugnisse e.V.
Das seelische und körperliche Wohlbefinden stellt für die meisten Menschen die Basis ihres alltäglichen Lebens dar. Dies zeigt sich nicht nur im Umgang mit sich selber – Stichwörter: Entspannung und Genuss-, sondern drückt sich ebenso im Konsum- und Einkaufsverhalten aus. Nach eigenen Angaben sind diese Personen immer auf der Suche nach Produkten, um den eigenen Bedürfnissen und Ansprüchen gerecht zu werden. An erster Stelle steht dabei die schadstoffarme und naturnahe Produktion, aber auch die Qualität einer Ware, dazu gehört u.a. der Ruf einer Marke. Nicht allerdings zwingend ein bekannter Markenname. Dies zeigt eine aktuelle Befragung des VKE-Kosmetikverbandesund der Burda Media Solutions GmbH, die im Zeitraum November 2009 bis Januar 2010 auf der Website mylife.de durchgeführt wurde. mylife.de stellt die Themen Umwelt, Ökologie, Gesundheit und Nachhaltigkeit in den Vordergrund und richtet sich insbesondere an die Zielgruppe der sog. LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability), also Menschen, die Wert auf sich selbst, das Erlebnis und den Konsum von Marken, Mode und Lifestyle-Produkten legen, dies jedoch verantwortlich, ethisch und geprägt von Nachhaltigkeit tun. 32% der Befragten geben an, dass Ihnen das eigene seelische und körperliche Wohlbefinden in den letzten Jahren wichtiger geworden sei, und 46% gehen sogar davon aus, dass diese Faktoren noch weiter an Wichtigkeit zunehmen werden. Daneben prognostizieren die Befragten für die nächsten zwei Jahren, dass sie vermehrt schadstoffarme und naturnah hergestellte Produkte bzw. Produkte, welche für den Klimaschutz unterstützend sind, bevorzugen werden. Fast 90% der mylife.de-Nutzer ist eine solche nachhaltige Orientierung bei Lebensmitteln und in der Energie- und Stromversorgung wichtig. Auch in den Bereichen der Reinigungs- und Waschmitteln (79%) und Kosmetik (68%) formuliert die Mehrheit der Befragten diese Anforderungen. Vergleicht man diese Aussagen mit den Angaben, um wie viel Prozent die Befragten User bereit sind, mehr für nachhaltige Produkte zu bezahlen, so liegt die höchste Ausgabebereitschaft in den Bereichen der Lebensmittel, Kleidung und Schuhe, Haushaltsgeräte, Kosmetik und Düfte. Und damit in jenen Produktkategorien, die direkt mit dem Körper in Berührung kommen und so den Menschen – im wahrsten Sinne des Wortes –am nächsten stehen. Nach eigenen Angaben sind die befragten Personen bereit, für Lebensmittel um durchschnittlich 15% und für Kosmetik und Düfte um 13% mehr zu bezahlen, sofern die Produktion den oben beschriebenen Werten entspricht. Dabei zeigt sich in der Studie, dass Kosmetika und Düfte für die Befragten für das eigene Wohlbefinden eine sehr wichtige Rolle spielen. 55% nehmen sich regelmäßig Zeit ihren Körper zu pflegen; das bedeutet für sie Entspannung und Verwöhnung. Wichtig ist dabei jedoch nicht nur das eigene Wohlbefinden, sondern auch die Inhaltsstoffe:
Die Hälfte der Befragten nutzt Kosmetik auf natürlicher Basis und ohne chemische Zusätze. Ebenso viele sind jedoch beunruhigt oft nicht genau zu wissen, was in Kosmetikprodukten genau enthalten ist. Um diese Menschen anzusprechen und von den eigenen Produkten zu überzeugen, spielt in erster Linie die Herstellung und die Inhaltsstoffe, aber auch die Wahl des richtigen Kommunikationskanals eine entscheidende Rolle. Auf neue ökologische und nachhaltige Produkte werden die befragten LOHAS in erster Linie über redaktionelle Berichterstattung, sei es in Zeit- schriften, Fernsehen oder im Internet aufmerksam. Wichtig ist dabei die Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit der Informationsquelle. Ebenfalls haben Gespräche und der Austausch mit Freunden und Bekannten oder Broschüren bzw. Informationsblätter eine hohe Relevanz. Auch über Werbung, insbesondere im Internet und in Zeitschriften, sind die Befragten bereits einmal auf neue, nachhaltige Produkte aufmerksam geworden.