VKE - Verband der Vertriebsfirmen Kosmetischer Erzeugnisse e.V.

HEINZ-GLAS setzt auf Faserguss aus nachwachsendem Rohstoff

Der Transport der exklusiven Glasprodukte ist noch sicherer und auf Kunststoff kann dabei komplett verzichtet werden: Die gemeinsam mit dem in Köln ansässigen Unternehmen PAPACKS Sales GmbH und COTY entwickelten Faserguss-Verpackungen haben laut HEINZ-GLAS die in sie gesetzten Erwartungen mehr als erfüllt. Die dreidimensionalen Transportschalen sollen formstabiler und stoßabsorbierender seien als ihre Vorgänger aus Kunststoff und einen verbesserten Schutz garantierten.

Basis der Innovation sind 100 % nachwachsende Faserstoffe wie Zellulose von Bäumen und Industriehanf. Allein dadurch verringere sich der CO2-Fußabdruck um ein Vierfaches. Nach dem Null-Abfall-Prinzip sind die Faserguss-Transport-Verpackungen entweder im grünen Kreislaufsystem als Altpapier recycelbar oder verrotten als Biokompost binnen 6 Wochen. Faserguss-Transport-Verpackungen sind nach Aussage von Heinz Glas Roboter-kompatibel, platzsparend stapelbar und erlauben durch verringerte Komponentenanzahl ein einfacheres Handling beim Aufbau der Paletten. Das Formenkonzept zur Herstellung der Faserguss-Transport-Verpackungen wurde auf Basis der 3D-Druck-Technologie von PAPACKS über Jahre entwickelt und patentiert. Die aus dem 3D-Drucker kommenden Faserguss-Formenwerkzeuge können somit kosteneffizient und flexibel an individuelle Kundenwünsche angepasst werden.

Der Faserguss ist eine ökologische und ökonomische Antwort auf aktuelle Verpackungs- und Transportfragen für Premiumprodukte.