VKE - Verband der Vertriebsfirmen Kosmetischer Erzeugnisse e.V.

Udo Heuser | Geschäftsführer Nobilis Group GmbH

VKE – Personality Fragebogen

Udo Heuser

Seit wann sind Sie in der Kosmetikbranche und in welchen Funktionen waren Sie schon tätig?

Ich bin am 1. August 1988 gestartet und bin somit seit 33 Jahren in der Kosmetikbranche tätig. Dabei hatte ich in den Bereichen Sales (national und international), Trade Marketing und Training verschiedene Manager-, Director- und Geschäftsführungsfunktionen inne.

Was war Ihr ursprünglicher Berufswunsch? Falls es ein anderer war: Schade, dass nichts daraus geworden ist?

Als Kind wollte ich Politiker werden, ich war schon immer politisch interessiert. Als ich dann im Alter von 19 Jahren in die Kosmetikbranche einstieg, fragte mich mein damaliger, erster Chef Gunter Thoß (Astor) an meinem ersten Arbeitstag, was ich einmal werden möchte. Ich antwortete spontan: „Geschäftsführer in der Kosmetikbranche.“ Seither kann ich mir keinen schöneren Beruf mehr vorstellen.

Ihr Lieblingsprodukt?

Es gibt viele Produkte, die ich gerne verwende, das geht von verschiedensten Duftmarken bis hin zu einer Reihe von Pflegeprodukten. Es ist mir nicht möglich ein einziges Produkt herauszugreifen, da ich echt ein echter Beauty-Junkie bin.

Ihr Hauptcharakterzug?

Ich bin ehrlich und direkt, verbunden mit einem hohen Maß an Loyalität.

Ihr Lebensmotto?

Es gibt zwei Mottos, die mich auf meinem Weg begleiten: „Klarheit vor Harmonie“ und „Never give up“.

Gibt es Fehler, die Sie verzeihen?

Ich verzeihe nahezu jeden Fehler, es sei denn jemand möchte mir oder Menschen, die mir wichtig sind, bewusst und vorsätzlich schaden.

Wo würden Sie gerne leben?

Ich lebe wirklich sehr gerne in Deutschland. Zu Zeiten, in denen das Wetter nicht so schön ist, würde ich manchmal gerne ein paar Wochen in wärmeren Gefilden leben. Südafrika mag ich sehr und ich liebe die Insel Mallorca.

Welcher Trend, welche Entwicklung (Kultur, Politik, Wirtschaft....) ist aktuell total überschätzt?

Ich finde die Politik ist sich nicht immer der Verantwortung bewusst, die sie für die Menschen und unsere Zukunft trägt. Ich persönlich finde eine ausschließliche Verbotskultur schwierig, wenn es um Fragen des Umweltschutzes geht. Der Umweltschutz ist ohne Zweifel sehr wichtig, aber es muss schrittweise und mit dem notwendigen Augenmaß passieren. Umweltschutz darf nicht in überstürzten Verboten enden.

Mit welcher (historischen) Person würden Sie gerne wo (Strand, Bar, zuhause...) über das Leben diskutieren?

Nelson Mandela und Barack Obama sind zwei Personen, die mich sehr faszinieren. Mit beiden würde ich gerne mal in einer Strandbar über das Leben diskutieren.

Welchen Wirtschaftsführer bewundern Sie?

Ich möchte keine(n) einzelne(n) herausgreifen. Ich denke, es gibt viele internationale Persönlichkeiten, die aus kleinen Anfängen Großes erschaffen haben wie Bill Gates oder auch Jeff Bezos. Aber viel beachtlicher finde ich was deutsche Unternehmer, vor allem auch in unserer Branche, geschaffen haben. Da fallen mir spontan mittelständische Unternehmer(familien) wie Pieper, Becker, Gradmann, Wiedemann oder auch Wirtz (M&W), Erwin Müller oder Dirk Rossmann und viele andere ein. Das sind für mich Vorbilder in unternehmerischer Weitsicht und in nachhaltig entschlossenem Handeln. Mittelständische Unternehmer müssen oft ein hohes Risiko auf sich nehmen, langfristig voraus denken und eben nicht immer den eigenen Vorteil vor Augen haben, sondern die langfristige Entwicklung und Perspektive des Unternehmens sowie der Mitarbeiter sehen und soziale Verantwortung übernehmen.

Wo sehen Sie die Beautybranche und ihre Partner in 10 Jahren?

Ich sehe die Zukunft für die Beautybranche sehr positiv, allerdings unter veränderten Parametern, die sich neu definieren werden. Die Menschen werden immer einen Bezug zu Schönheit, Pflege und Beauty haben. Daher blicke ich positiv in die Zukunft unserer Branche und unseres Unternehmens.