VKE - Verband der Vertriebsfirmen Kosmetischer Erzeugnisse e.V.

Stephan Kemen, Geschäftsführer Mäurer & Wirtz

VKE – Personality Fragebogen

Stephan Kemen

Stephan Kemen

Seit wann sind Sie in der Kosmetikbranche tätig?

Seit 2009 und bis auf einen kleinen Ausflug in die Medienbranche von 2012-2014 auch durchgehend. Ich habe während meines Studiums meine Affinität zur Kosmetikbranche entdeckt und gemerkt, dass es das ist, wofür mein Herz schlägt. An dieser Erkenntnis hat dann auch meine Zeit bei der Mediengruppe RTL nichts geändert.

In welchen Funktionen waren Sie schon tätig?

Bis zu meinem Einstieg bei Mäurer & Wirtz im Jahr 2014 habe ich verschiedene Positionen im nationalen Marketing innerhalb der Branche durchlaufen. Ich bin bis heute dankbar, tolle Unternehmen, Marken und Menschen kennengerlernt zu haben. Meine Entscheidung, zu Mäurer & Wirtz zu wechseln, habe ich bewusst getroffen, um in internationalem Marketing zu arbeiten. Anfangs als Senior Global Brand Manager für die Marke Baldessarini, nach 3 Jahren als CMO für alle Marken innerhalb des globalen Portfolios und seit März letzten Jahres schließlich als CEO des Unternehmens. Bis heute ist es die Vielfalt des Jobs, die mich immer wieder aufs Neue erfreut und herausfordert. Da wir nicht nur eine Marketing- und Vertriebsgesellschaft sind, sondern die gesamte Value Chain abdecken, waren für uns und für mich in meiner Verantwortung vor allem die letzten Monate eine große Herausforderung. Hygienekonzepte in unserer Produktion, Engpässe bei Rohstofflieferanten für unsere Duftentwicklung, TVCs zu produzieren ohne reisen zu dürfen sind nur drei Beispiele von vielen.

Ihr Lieblingsprodukt?

Ich habe nicht das eine Lieblingsprodukt. Allerdings eine Lieblingskategorie und die lautet, wer hätte es gedacht, Duft. Düfte bieten für mich eine Faszination wie kaum eine andere Kategorie.

Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Am liebsten verbringe ich Zeit mit meiner Familie. Solange ich meine Frau und meinen Sohn bei mir habe, geht es mir gut. Am liebsten verbringen wir unsere Zeit in wärmeren und vor allem sonnigen Gefilden.

Ihr Hauptcharakterzug?

Ich habe die Person gefragt, die mich am besten kennt. Meine Frau. Sie beschreibt mich als familiär und zielstrebig. Die Familie ist für mich mein Fels in der Brandung. Die Zielstrebigkeit habe ich schon als kleiner Junge auf dem Fußballplatz mitbekommen und ist bis heute geblieben. Solange es nicht verbissen ist, ist das durchaus ein Wert, den ich meinem Sohn gerne mitgeben würde.

Ihr Lebensmotto?

Am Ende hat alles seinen Sinn. Ich muss allerdings zugeben, dass dies gefühlt gerade schwer in die heutige Zeit passt. Es ist für mich jedoch eine Erfahrung, die mein Leben geprägt hat. Ich bin, glücklicherweise, bis heute von schlimmen Schicksalsschlägen verschont geblieben und hoffe, dass es weiterhin so bleibt.

Gibt es Fehler, die Sie verzeihen?

Es gibt nur wenige Fehler, die ich nicht verzeihe. Und dazu braucht es schon etwas. Solange die gleichen Fehler nicht regelmäßig wieder gemacht werden, halte ich Fehler sogar für notwendig und wichtig im Leben.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Aktuell lese ich die Biographie von Tommy Hilfiger, American Dreamer. Kann ich sehr empfehlen.

Wo würden Sie gerne leben?

Ich fühle mich hier heimisch und zu Hause. Ich hätte allerdings nichts dagegen, immer mal wieder für 1-2 Monate auf Mallorca oder in Südtirol zu leben.

Welchen Wirtschaftsführer bewundern Sie?

Es gibt nicht die eine Person, die ich bewundere. Ich beschäftige mich aber gerne mit den Geschichten von herausragenden Persönlichkeiten, daher auch mein Buch von Tommy Hilfiger.

Drei Fragen, die Sie anderen Menschen gerne stellen würden?

Wie definierst du Glück?
Gibt es etwas, das du im Leben ändern würdest?
Du hast einen Wunsch frei, wie lautet er?