
VKE - Verband der Vertriebsfirmen Kosmetischer Erzeugnisse e.V.
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VKE-Treff 2012: Einblicke in die Konsumentenseele
Kosmetikverband steht seit 60 Jahren konsequent für die Kultur des Schönen
Der VKE-Kosmetikverband, Berlin, Repräsentant der selektiv vertriebenen Kosmetikmarken in Deutschland, hatte am 11. und 12. Juni 2012 zur Feier seines 60-jährigen Bestehens geladen.
Stephan Seidel, VKE-Präsident und Geschäftsführer Clarins: “Seit nunmehr 60 Jahren steht der VKE dafür, die Kultur des Schönen zu schützen, zu pflegen und zu leben. Das tun wir mit Genuss, Stil und Leidenschaft, aber auch mit hoher Kompetenz und vor allem Konsequenz. Werte, die sich in unseren Marken und der damit einhergehenden Markenführung wiederfinden. Ein wesentlicher Teil des Ganzen sind aber unsere Kunden, denen wir diese schöne Welt vermitteln wollen. Daher war es uns ein großes Anliegen, gerade bei diesem VKE-Treff die Verwenderinnen und Verwender in den Mittelpunkt der Analysen und Betrachtungen zu stellen, um immer am Puls des Konsumenten zu sein.“
Über 150 Gäste aus Industrie, Handel, Medien, Politik und Wissenschaft trafen sich zum Get together im Dachgartenrestaurant im Deutschen Bundestag. Über den Dächern von Berlin nutzen die Gäste die Gelegenheit zur Diskussion von aktuellen Trends in der Selektivkosmetik und die Zukunft der Branche.
Themenschwerpunkt der Vortragsveranstaltung am folgenden Tag war: „Der Kunde – das unbekannte Wesen.
„Licht ins Dunkle: Innovatives Marketing im Web 2.0“, Floriane von der Forst CEO Deutschland Beauty Trend GmbH präsentierte dazu das Prinzip Glossy Box – die monatliche Kosmetikbox mit Luxus-Testmustern.
Thomas Loest, Geschäftsführer von Red Pepper, Bremen gab mit seinem Vortrag „Reiz ist geil – was der Kosmetikmarkt von der Hirnforschung lernen kann“ spannende Einblicke in die Welt des Neuromarketings. Eine seiner Thesen lautet: Preise werden gefühlt und nicht gerechnet“. Grundsätzlich gilt: Für das Gehirn ist nur die Belohnung relevant und starke Marken aktivieren das Belohnungssystem.
Alle setzen auf Multi Channel, doch was will eigentlich der Kunde? Dr. Thilo Brobrowki, Partner SMP Unternehmensberatung, Düsseldorf, gab in seinem Vortrag „Mythos Multi-Channel – Wie Marken ihre Kunden in den einzelnen Vertriebskanälen tatsächlich binden“ dazu einige Antworten. Wer am Online-Wachstum teilhaben will, muss im Internet zu allererst wettbewerbsfähig werden. Dabei ist es für Cross-Channel Anbieter wichtig, die Offline erworbenen Werte zu nutzen – aber eben nach den Online-Regeln zu handeln.
„Werte sind als Orientierung gerade in Krisenzeiten interessant“, erläuterte Prof. Peter Wippermann vom Trendbüro in Hamburg in seinem Vortrag „Werte-Index 2012 – mit Vertrauen Kundenschwärme managen“. Die Werte der Deutschen wandeln sich und dieser Wandel hat Auswirkungen auf den Kosmetikmarkt der Zukunft – immer öfter entscheiden Beziehungen statt Produkte. So werden die Menschen zukünftig noch stärker versuchen, die Gestaltung ihres Aussehens selbst in die Hand zu nehmen. Healthstyle ist der neue Lifestyle. Self-Designing liefert den Schlüssel zu Freiheit, Gemeinschaftsgefühl und Gesundheit.
MediaCom Managing Partner Sven Wollner präsentierte die Ergebnisse der gemeinsamen Studie mit dem VKE “Konsumenten abgeschminkt oder Was treibt den Kauf? Bei den Kosmetikkäuferinnen sind beim gesamten Kaufprozess für Beautyprodukte sowohl Online als auch Offline von Bedeutung. Produktwelten werden auch Online erfahren, Empfehlungen von Freunden über Social Networks oder Produktbesprechungen auf Blogs spielen eine große Rolle für die Wahl der passenden Marke. Entscheidend ist es, nicht zu vergessen, dass es neben der Online Welt weiterhin eine äußerst relevante Offline-Welt gibt, die Fühlen, Riechen und Ausprobieren ermöglicht. Es ist daher markenindividuell zu klären, wie die beiden Welten auszubalancieren sind.
„Wir können gar nicht genug über die Konsumenten erfahren und wir können nicht oft genug nachfragen. Viel zu sehr befindet sich unsere Gesellschaft im Umbruch. Die politischen, wirtschaftlichen, technischen und gesellschaftlichen Rahmenbe-dingungen führen heutzutage zu einem stetigen Wertewandelprozess. Die Kosmetikbranche ist somit zum kontinuierlichen Agieren gezwungen. Daraus ergeben sich aber große Chancen gerade in der direkten Kommunikation mit den Verbrauchern. Hier ist wechselseitiges Verstehen und Vertrauen entscheidend“, fasst VKE-Geschäftsführer Martin Ruppmann zusammen.
Weitere Informationen:
Das Sonderheft „60 Jahre VKE-Kosmetikverband“ finden Sie komplett hier.
Der VKE-Kosmetikverband, Berlin wurde 1952 in Frankfurt am Main gegründet und nimmt die gemeinsamen Berufs- und Fachinteressen der Distributeure bzw. Hersteller selektiv vertriebener Duft- bzw. Kosmetikprodukte in Deutschland wahr. Mitglieder des VKE sind heute über 50 deutsche Vertriebstöchter ausländischer Stammhäuser bzw. inländische Kosmetikproduzenten, die über 200, zum Teil weltbekannte Marken und einen Umsatz von knapp 2 Mrd. € repräsentieren.
Ansprechpartner
Martin Ruppmann,
Geschäftsführer
VKE-Kosmetikverband
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